Lebenslanges Lernen

Lebenslange Lernen schließt beständige Fortbildung mit ein. Da der Mensch tagtäglich neuen Herausforderungen begegnet, muss er Wege finden, diese zu meistern. Das geht in der Regel mit einer gewissen Flexibilität, mit geistiger und körperlicher Mobilität sowie mit dem beständigen Erwerb neuer Fähigkeiten einher. Hier sind besonders Arbeitgeber/-innen gefordert, die im Rahmen der Arbeitszeit und der individuellen betrieblichen Möglichkeiten für die jeweiligen Arbeitnehmer/die jeweilige Arbeitnehmerin Chancen zur Aus- und Weiterbildung schaffen müssen.

Es geht darum, durch ständige Fort- und Weiterbildungen Mitarbeiter/-innen auf dem neuesten Stand zu halten, ihnen Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung innerhalb des Betriebs zu geben und sie weiterhin arbeitsmarkttauglich zu halten. Vor allem letzteres ist in Zeiten von befristeten Arbeitsverträgen und beständigem Fortschritt notwendig. Für Arbeitnehmer/-innen heißt Lebenslanges Lernen, dass sie Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung gegenüber aufgeschlossen sein und die inneliegenden Chancen sehen sollten. Völlig klar ist, dass nicht jede innerbetriebliche Fortbildung auch sinnvoll ist - Arbeitgeber/-innen müssen sorgfältig planen, wie Gelder und Arbeitskräfte nachhaltig genutzt werden können.

Lebenslanges Lernen erschöpft sich nicht am Arbeitsplatz, sondern setzt sich im privaten Bereich fort. Um geistig flexibel und für den Arbeitsmarkt interessant zu bleiben, kann man sic auf vielerlei Art und Weise auch privat in der Fortbildung engagieren. Es muss nicht gleich die zeitintensive Abendschule oder ein teures Fernstudium sein: Ein bisschen Fachliteratur und ein Englischkurs sind erste Schritte, Engagement zu zeigen und flexibel zu bleiben. Im Lebenslauf machen sich derartige Maßnahmen hervorragend, und spätestens bei der nächsten Urlaubsreise kann man auch privat von den nebenbei erworbenen Sprachkenntnissen profitieren. Weiterbildung als Hobby macht sich früher oder später bezahlt.